Glutamin ist die am höchsten konzentrierte Aminosäure (60%) im menschlichen Körper. Bei Glutamin handelt es sich um eine semi-essentielle Aminosäure.
Der Begriff semi-essentiell (halb-entbehrlich) beruht auf der Tatsache, dass der Körper diese Aminosäure im Gegensatz zu anderen teilweise selbst synthetisieren kann.
Der Wasser- und Elektrolythaushalt ist für die Leistungsfähigkeit vom Menschen von entscheidender Bedeutung. Dabei spielt sowohl die ausreichende Zufuhr von Wasser wie auch die Einnahme zusätzlicher Elektrolyte eine entscheidende Rolle. Bei intensiver körperlicher Belastung können sich nicht ergänzte Wasser- und Mineralstoffverluste negativ auf die körperliche und auch die geistige (mentale) Leistungsfähigkeit auswirken. Schon bei geringerem Schweißverlust, der nicht sofort wieder kompensiert wird, können sich diese Defizite rasch bemerkbar machen.
Carnitin ist eine vitaminähnliche Verbindung und wohl eine der bekanntesten Substanzen in der modernen Sportartenährung. Anfang der Neunziger Jahre wurde Carnitin als leistungssteigernde und fettverbrennende Substanz weltberühmt und konnte sich im Gegensatz zu vielen anderen angepriesenen „Wundermitteln“ stets an der Spitze der Wunschliste von Athleten behaupten. Dabei gibt es diese Substanz schon sehr lange, denn bereits Anfang des letzten Jahrhunderts wurde Carnitin das erste Mal isoliert, wenige Jahre später war auch die chemische Struktur aufgeklärt.
Unter BCAAs versteht man die 3 verzweigtkettigen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin. Sie werden vorwiegend von der Skelettmuskulatur abgebaut und vom Körper für den Aufbau neuer Gewebe, wie etwa dem Muskelgewebe, herangezogen. BCAAs zählen zu den essentiellen Aminosäuren, d.h. sie können vom Körper nicht selbst gebildet werden und müssen mit der Nahrung oder als Nahrungsergänzung zugeführt werden.