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| Koppeltraining |
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Koppeltraining beim Triathlon bedeutet im Allgemeinen das Wechseln von zwei Sportarten innerhalb einer Trainingseinheit. Diese Einheiten können ganzjährig ausgeführt werden, sind aber gerade ab April/ Mai besonders wichtig. Der Körper wird so auf die Umstellungsfähigkeit im Wettkampf vorbereitet. Dies macht am meisten Sinn, wenn die Bedingungen im Training wie im Wettkampf sind. Also eine Kaffee – und Kuchenpause, langes Umkleiden oder ein Schwätzchen mit dem Nachbar zwischen den Einheiten ist tabu! Und so wird’s gut: Von Schwimmen zum Radfahren: Hier trainierst du den Wechsel von horizontaler Lage in die aufrechte Lauf- und Radposition. · Richte an einem See / Freibad deine „Wechselzone Rad" ein. Rad, Helm, Shirt, Startnummernband, Radschuhe und Socken, · Schwimme im Neoprenanzug mit großer Intensität 500 bis 2 km. · Laufe zu deinem Weiselplatz und übe, den Neo ausziehen und deine Radsachen anziehen. · Das Verstauen der Schwimmutensilien gehört zum Training. · Radeinheit mit mittlerer Intensität anschliessen. Von Radfahren zum Laufen Viele Athleten klagen hier über schwere Beine und arhythmische Bewegungen, was zu Zeitverlust und Motivationsproblemen führt. Die Umstellung der Beckenstellung ist dafür verantwortlich. Auf dem Rad arbeitet die Beinmuskulatur mit gekipptem Becken und beim Laufen ist das Gegenteil der Fall. Es kommt darauf an, eine möglichst gute Hüftstreckung beim Fußabdruck zu erreichen. Den Wechsel und die Überwindung des unangenehmen Gefühls kannst du trainieren, es wird eine bekannte Situation für dich. Und so trainierst du es: Nach einer längeren Radeinheit ist entweder eine kurze intensive Laufphase (1-2 km) sinnvoll. Oder du kombinierst eine intensive Radbelastung GA2 mit einer leichten GA1 Laufeinheit von ca 20-30 min. Einheit 1: Olympisch: 40km locker Rad | von 1 km bis 4 km intensiv Laufen über 3 Wochen steigern Mitteldistanz: 90km locker Rad | von 3 bis 8 km intensiv Laufen über 4 Wochen steigern Speedeinheiten Die intensiven, kurzen Intervalle mit maximaler Geschwindigkeit bringen dich in allen Disziplinen zu deiner Bestzeit. Ausdauer hast du dir schon erarbeitet. Wenn du schneller werden möchtest, brauchst du die sogenannten Ortschildsprints, das Sprinttraining beim Laufen und die 10x 25m oder 10x 50m Sprints mit kurzen Abgangszeiten (z.B. Starts immer zur vollen Minute beim 25m Sprint). Es ist Zeit diese Intervalle systematisch in dein Training einzubauen. Hier redet man von der Grundschnelligkeit, die dann hochgerechnet wird. (nach Scholich 1996 DTU ) Wer auf kurze Strecken nicht schnell ist, wird auf lange auch nicht schnell sein, woher sollte das kommen? Also: Speedeinheiten einmal pro Woche um deine Grundschnelligkeit zu erhöhen. Wenn du beim Laufen nicht gerne auf der Bahn trainierst, kannst du dieses Training auch in das Dauerlaufprogramm einbauen. Spiele mit den Tempi, damit dein Körper gefordert ist, sich auf alles vorzubereiten und die Muskulatur und dein Herz-Kreislaufsystem an die Intensität anzupassen. Zudem macht das Training mehr Spaß. Das Fighten mit einem Trainingspartner bereitet Spaß und trainiert deine mentale Widerstandkraft. Beispiel: Wer 10km in 40 Minuten laufen möchte, sollte folgende Zeiten erreichen: 10 km 40 Minuten 400m 1:36 sec 200m 48,5 sec |











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