Johann Wünscher, Jahrgang 1952 ist leidenschaftlicher und motivierter Ausdauersportler. Nach einigen Jahren "Schaffenspause" entdeckte er vor einigen Jahren seine "alte Liebe", das Rennrad wieder und begann wieder intensiv zu trainieren. Zahlreiche Erfolge bei 24-Stunden-Rennen und eine Teilnahme am Glocknerman über mehr als 800 Kilometer stehen bisher zu Buche. Seine neue Herausforderung - Triathlon. Johann berichtet euch über das ganze Jahr über seinen Einstieg als "Nichtschwimmer" bis hin zu seinem großen Ziel - dem Austria Triathlon in Podersdorf.
Eben bin ich vom Masseur gekommen – ich weiß nicht, was mir mehr weh tut, die Beine oder der Rücken. Trotzdem bin ich vollkommen glücklich – ich habe meine erste Ironman-Distanz gefinisht. Am Freitagnachmittag, kurz nach der Ankunft in Podersdorf wollte ich mit dem Rad noch eine lockere Runde auf der Rennstrecke drehen.
Heute meldet sich ausnahmsweise nicht Hans selbst, sondern die Redaktion. Hans ist bereits in Podersdorf und bereitet sich auf seinen großen Tag morgen vor. Gestern wurden noch die letzten Handgriffe erledigt, die von der Firma Xentis zur Verfügung gestellten Laufräder mit Reifen bestückt und letzte Handgriffe am Material vorgenommen.
Nach zwei Starts bei Laufbewerben - 10.6 km beim Römerlauf in Leibnitz – und beim 6 Stunden Lauf in Wildon (in der Hurtig Flink über 50 4er Staffel mit Peter Sammer, Ewald Kogler und Günther Thaller) absolvierte ich am 8. August, voll aus dem Training heraus, meinen ersten Triathlon über die olympische Distanz in Fürstenfeld.
Am 3. Juni wagte ich mich an den Everyman im Straßganger Bad in Graz. 300 m schwimmen, 6 km Rad, 3 km laufen. Obwohl ich bereits einen Halbdistanz–Triathlon absolviert hatte (Röcksee) war ich vor diesem Wettkampf außerordentlich nervös.